In der Woche vom 20. bis 24. November 2017 wurde für jede der 6. Klassen jeweils ein Vormittag zur Gewaltprävention genutzt. Mit der Beantwortung der der Fragen „Gewalt – Wer? Wo? Wann?“ zu Beginn des Workshops wurde den 6. Klässlern schnell bewusst, dass sie selbst schon unmittelbar mit „Gewalt“ zu tun hatten. Bei der Unterscheidung zwischen physischer und physischer Gewalt sowie Gewalt an Gegenständen und Eigentum, bemerkten die Schüler, dass sie möglicherweise selbst schon einmal in irgendeiner Form „gewalttätig“ waren, wenn es im Schulalltag zu Schubsereien, Rangeleien und Beleidigungen kommt. Betroffen zeigten sich die Schüler, wie leicht aus einem Schülerstreich eine Straftat werden kann, für die sie auch schon im Alter von 11 oder 12 Jahren unter bestimmten Umständen verantwortlich gemacht werden können. Im Anschluss daran wurde in regen Gesprächen, Rollenspielen und durch kooperative Spiele erarbeitet, was ein Opfer oder einen Täter überhaupt erst ausmacht und wie man Gewalt, bestmöglich und ohne sich selbst in Gefahr zu bringen, begegnen kann. Die Schüler beteiligten sich aktiv wie auch mit durchdachten Beiträgen an diesem Projekt, das ihnen verschiedene Konfliktlösungsmöglichkeiten aufzeigte und sie zur Zivilcourgage aufforderte. Das gebotene Programm machte allen Spaß, denn gleichzeitig diente es auch zur Stärkung der Klassengemeinschaft, und der Schulvormittag verging wie Flug.

Das „PiT-Projekt“ soll im nächsten Schuljahr fortgesetzt werden, um gewaltfreies Verhalten zu trainieren und das Klima rund um die Schule positiv zu gestalten.

Rena Herath

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